Linux

XBMC 11 Eden veröffentlicht!

Geposted in Linux, Planet am 25. März 2012 um 13:25 von schneida – 6 Kommentare

Nach mehr als einem Jahr Entwicklungszeit wurde XBMC 11.0 aka Eden dieses Wochenende veröffentlicht. Die neue Version bringt erstmals eine Unterstützung für iOS-Geräte wie dem Apple TV, iPad oder auch dem iPhone, aber auch Neuerungen für Linux und Windows Nutzer machen diese Version zum wahrscheinlich besten freien Mediencenter überhaupt. So wird nun die Wiedergabe von unverschlüsselten BluRay-Images unterstützt und die hardwarbeschleunigte Decodierung mittels VAAPI ermöglicht die Anzeige hochauflösender Videoinhalte auf einer Vielzahl von Plattformen. Die neue Version des Standard-Themes Confluence bietet zusätzliche Funktionen und ein aufgeräumteres und vor allem weniger klickintensives Interface.
Neu ist auch, dass die Live-Version – XBMCbuntu – nun mit einem vollständigen LXDE-Desktop samt Browser ausgeliefert wird. So kann man neben XBMC auch herkömmliche Anwendungen installieren und nebenbei verwenden.

Informationen zum Download und zur Installation findet man auf der XBMC-Projektseite. Wer Interesse an einem kurzen Test des Release Candidates hat, kann sich meinen Artikel dazu durchlesen.

Raspberry Pi – Bestellungen ab morgen!?

Geposted in Hardware, Linux, Planet am 28. Februar 2012 um 22:02 von schneida – 6 Kommentare

Gerade eben hab ich auf der Raspbery Pi Website gelesen, dass morgen etwas großartiges passieren wird:

The Raspberry Pi Foundation will be making a big (and very positive) announcement that just might interest you at 0600h GMT on Wednesday 29 February 2012.

Wenn sie ihr Versprechen einhalten wollen und mit den Vorbestellungen im Februar beginnen wollen, bleiben auch nicht mehr viele Möglichkeiten für den Start übrig. Da ich morgen Dienstbeginn um 6:15 habe, werde ich auf alle Fälle versuchen einen der 10.000 ersten Raspberry Pi zu ergattern. Hoffentlich wird der Ansturm nicht all zu groß sein, immerhin scheinen bereits heute die Datenbankserver an ihre Grenzen zu stoßen, da immer wieder Verbindungsfehler auftreten. mehr lesen »

Runter vom Gas – Prozesse unter Linux drosseln

Geposted in Linux, Planet, Tipps am 25. Februar 2012 um 11:14 von schneida – 6 Kommentare

Eltern wissen es bereits und ein tüchtiger Linux Administrator kennt es ebenfalls: Grenzen setzen! Meist ist es zwar gewünscht Prozesse so schnell wie möglich wieder abzuschließen, manchmal möchte man aber doch etwas auf die Bremse treten und den einen oder anderen Prozess künstlich langsamer machen etwa, um nebenbei noch ungestört arbeiten zu können. Zum Glück gibt es unter Linux einige raffinierte Tools um genau das zu erledigen! mehr lesen »

Ubuntu auf Android – was heute schon geht!

Geposted in Android, Hardware, IMHO, Linux, Planet am 24. Februar 2012 um 13:34 von schneida – 3 Kommentare

Die Ankündigung Ubuntu auf Android-Geräte zu bringen hat in den letzten Tagen für Furore gesorgt. Die Idee dahinter: Nachdem Andocken des Smartphones an einen Monitor, Maus und Tastatur startet Ubuntu samt Unity parallel zum bereits bestehenden Android. Unter Ubuntu hat man so Zugriff auf alle Desktop-Applikationen wie Libreoffice, Gimp sowie allen anderen Programmen in den Ubuntu Repositorien. Zusätzlich kann man auch Android Programme auf dem großen Monitor mit Maus und Tastatur bedienen und Daten wie Logins und Dokumente sollten in beiden Systemen bereitstehen. Wer sich einmal einen Appetit auf Ubuntu für Android holen möchte, sollte sich dieses inoffizielle Video eines Entwicklers ansehen. Bis es erste Geräte mit Ubuntu geben wird, wird sicherlich noch einige Zeit verstreichen. Wer will, kann ein ähnliches System aber heute schon haben, denn von der technischen Sicht ist das ganze eigentlich gar nicht einmal so schwierig, da einige der Schlüsseltechnologien bereits in den aktuellen High End Smartphones integriert sind.
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Cinnamon – der wahre GNOME 3?

Geposted in Kurztest, Linux, Planet am 13. Februar 2012 um 20:35 von schneida – 4 Kommentare

Nun ist es doch aber bald wieder genug mit den verschiedenen Abwandlungen von GNOME 3! Da wollten die Entwickler doch eigentlich die bewährte Stabilität von GNOME 2 weiterführen und was passiert, die Einen würden am liebsten ewig bei GNOME 2 bleiben (mich eingeschlossen), die Anderen suchen sich Alternativen (mich ebenfalls eingeschlossen), manch anderen Personen gefällt GNOME 3 tatsächlich oder können sich zumindest langsam damit anfreunden und dann…? Dann gibt es noch ein paar Mint-Entwickler, die glauben, dass GNOME 3 eigentlich super ist, nur die Art und Weise wie man mit dem System interagiert nicht ganz so gut geglückt ist und versuchen eben genau diesen Teil – die GNOME-Shell – entweder anzupassen (MGSE – Mint Gnome Shell Extension) oder ganz zu ersetzen womit wir auch beim Thema dieses Artikels wären: Cinnamon.
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Neue Domain für MATE-Pakete

Geposted in Linux am 10. Februar 2012 um 19:42 von schneida – Kommentare deaktiviert für Neue Domain für MATE-Pakete

Es gibt eine neue Domain für die MATE Repositorien verschiedener Distributionen. Bisher war das Repositorium der offiziellen Pakete für Arch Linux, Debian und Ubuntu unter http://tridex.net/repo/ erreichbar, da es nun aber auch eine eigene MATE Website gibt, werden die Pakete ab nun unter packages.mate-desktop.org erreichbar sein. Die alte Adresse sollte allerdings weiterhin uneingeschränkt funktionieren!
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GNOME 2 lebt! ¡Bienvenidos MATE!

Geposted in Linux, Planet am 8. November 2011 um 19:48 von schneida – 3 Kommentare

Seit dem Einstellen des Supports von GNOME 2 unter Arch Linux bin ich auf der Suche nach einem neuen Standarddesktop für mich, da ich mich, wie ich auch bereits öfters erwähnt habe, mit dem neuen GNOME 3 einfach nicht anfreunden kann. Während dieser Zeit hab ich KDE wieder einmal ausprobiert, LXDE versucht, Openbox getestet, Unity probiert, aber schließlich den Großteil der Zeit unter Xfce 4.8 im GNOME 2 Look oder unter Windows verbracht. Nun besteht allerdings Grund zur Freude: Mit „MATE“ gibt es jetzt einen Fork der letzten GNOME 2.x Version, der nicht nur den alten Desktop so lange wie möglich am Leben erhalten versucht, sondern auch aktiv weiterentwickeln will.

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SSH Cipher wechseln – schneller Datentransfer mit weniger CPU-Last

Geposted in Linux, Planet, Tipps am 14. September 2011 um 14:00 von schneida – 9 Kommentare

Ich verwende gelegentlich meinen DD-WRT Router zum Download großer Daten aus dem Internet (so wie heute das neue Windows 8 Developer Image) um bei Downloadzeiten von mehreren Stunden diese in der Nacht, ohne laufenden PC durchführen zu können. Am DD-WRT hab ich dazu einen USB-Hub samt mehrerer 8GB USB-Sticks auf denen die Daten liegen. Weil ich zu faul bin einen lokalen FTP-Server oder einen Samba-Server auf dem Router aufzusetzen (und es den bereits knappen RAM noch mehr belasten würde), nutze ich meist SCP (aus mangeln eines voll-funktionsfähigen SFTP-Servers auf dem Router) um die Daten dann auf den lokalen PC zu transferieren. Ein Vorteil von SSH, die Verschlüsselung, bringt in diesem speziellen Fall allerdings einen großen Nachteil mit sich: der ohnehin nicht besonders schnelle Router (Broadcom BCM4785 CPU — 300 Mhz) wird durch die Encryption extrem ausgebremst. So pendelt sich die Datentransferrate mit den Defaultsettings bei ungefähr 400 KB/s ein (was im Vergleich zu meiner Internetanbindung mit 500 KB/s schon wirklich langsam ist). Leider gibt es keine Möglichkeit die Verschlüsselung komplett zu deaktivieren (wenn jemand doch eine kennt, bitte ich um Korrektur), aber man kann zumindest einen schnelleren Verschlüsselungsalgorithmus auswählen:

-c blowfish|3des|des
Selects the cipher to use for encrypting the session. 3des is used by default. It is believed to be secure. 3des (triple-des) is an encrypt-decrypt-encrypt triple with three different keys. blowfish is a fast block cipher, it appears very secure and is much faster than 3des des is only supported in the ssh client for interoperability with legacy protocol 1 implementations that do not support the 3des cipher. Its use is strongly discouraged due to cryptographic weaknesses.

Weil in diesem speziellen Fall die Verschlüsselung eigentlich komplett irrelevant ist, ist es auch komplett egal, wenn man einen unsicheren Cipher wählt. Mit dem blowfish Cipher pendelt sich die Datenrate bei mir bei immerhin 3 MB/s ein (um 750% schneller als mit dem 3des Cipher). Die Load des Routers steigt trotz dieses schnelleren Ciphers auf 2.5, es gäbe also noch Potenzial zur Verbesserung durch noch schnellere Verschlüsselungsverfahren (oder eben die komplette Deaktivierung).

Persistente OpenVPN-Brücke

Geposted in Linux am 11. September 2011 um 10:24 von schneida – Kommentare deaktiviert für Persistente OpenVPN-Brücke

Wer nach einer einfachen Möglichkeit sucht, eine persistente OpenVPN-Brücke einzurichten, sollte mit diesen Befehlen sein auslangen finden:
openvpn --mktun --dev tap0
brctl addif br0 tap0

Wichtig ist, dass man OpenVPN in seiner Konfigurationsdatei strikt an dieses Interface bindet, ansonsten erzeugt OpenVPN ein neues TAP-Device:
dev tap0

FSlint – Saubermacher im Datensalat

Geposted in Kurztest, Linux, Planet am 2. September 2011 um 20:22 von schneida – 1 Kommentar

FSlint heißt das Zauberprogramm für alle, die ein schlaues Programm suchen, um ihre eigenen Dateien wieder einmal aufzuräumen. Mit dem Programm kann man schnell und einfach Duplikate loswerden, leere Verzeichnisse aufstöbern und eliminieren, nach schlecht gewählten Dateinamen suchen und vieles mehr. Damit kann man in kurzer Zeit etwa eine MP3- oder Fotosammlung säubern und andere Mängel im Dateisystem finden und lösen.
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