Linux

HD Audio mit Kodi unter Linux

Geposted in Linux, Planet am 29. Oktober 2015 um 10:33 von schneida – 1 Kommentar

Audio Ausgabe von Bitstream Formaten wie Dolby Digital 5.1 oder DTS mit Kodi unter Linux funktioniert mittlerweile meist schon recht gut. Sofern man alles richtig verkabelt hat und unter Kodi einmal die „Fortgeschrittene Einstellungsebene“ gefunden hat – keine Ahnung warum die so gut versteckt ist – kann man relativ leicht Passthrough aktivieren und alles sollte funktionieren. Spannender wird die Sache scheinbar bei HD Formaten wie Dolby TrueHD oder DTS-HD-MA. Auch diese Formate sollten von Kodi grundsätzlich problemlos als Bitstream über HDMI an den AV-Reciever weitergeleitet werden, in meinem Falle klappte das bisher allerdings nie so richtig.

Mein AV-Reciever (ein Denon AVR-X1000) kann grundsätzlich mit HD Formaten umgehen, zumindest dann wenn als Zuspieler ein BluRay Player läuft. Ein Videofile mit Dolby TrueHD oder DTS-HD-MA wurde aber immer nur Stereo wiedergegeben. Mit etwas googlen konnte ich herausfinden, dass es neben den Einstellungen „Dolby Digital (AC3)-fähiger Receiver“ und „DTS-fähiger Receiver“ auch noch die Einstellungen „Dolby Digital Plus (E-AC3)-fähiger Receiver“, „Dolby TrueHD-fähiger Receiver“ und „DTS-HD-fähiger Receiver“ geben sollte. Diese waren bei mir aber allesamt nicht vorhanden. Die Lösung für das Problem war erstaunlich simpel: Bei „Ausgabegeräte“ hatte ich „HDA Intel PCH, DON DENON-AVR on HDMI“ gesetzt, nach dem Umstellen auf „HDA Intel PCH, HDMI“ tauchten die entsprechenden Optionen plötzlich auf.

Kodi Audio Einstellungen

Zwei-Faktor Authenticator für ssh

Geposted in Linux, Planet, Tipps am 31. März 2015 um 23:54 von schneida – Kommentare deaktiviert für Zwei-Faktor Authenticator für ssh

Nachdem ich meinen vServer gerade upgegraded habe und ihn dafür leider neu aufsetzen musste, hab ich die Gelegenheit genutzt um mittels PAM eine 2-Faktor Authentifizierung beim Zugriff über SSH zu realisieren. Das ganze funktioniert sehr ähnlich zur 2-Faktor Authentifizierung bei Google und anderen Services, man kann sogar den Google Authenticator benutzen da dieser gültige One-Time Passwörter nach RFC 6238 erzeugt. Also auf ins Vergnügen:

Zuerst installiert man das Paket libpam-google-authenticator (ab Ubuntu 12.04 in den Repositories) etwa so:

sudo apt-get install libpam-google-authenticator
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BitTorrent Sync

Geposted in Kurztest, Linux, Planet am 28. Mai 2013 um 16:43 von schneida – 5 Kommentare

Jeder kennt das Probleme, mehrer Computer, an mehreren Orten, zu unterschiedlichen Zeiten online, und dennoch möchte man seine Daten immer und überall synchron haben. USB-Sticks werden auf die Dauer unübersichtlich, lästig und zu klein, Festplatten sind vielleicht als Backuplösung oder zum einmaligen Übertragen großer Daten gut und Online-Speicherlösungen wie Dropbox, HiDrive, Google Drive, und wie sie auch alle heißen mögen, sind oftmals zu klein bzw. begegnet man gerne mit etwas Respekt. Was also tun um dem händischen Daten hinundherschieben endgültig ein Ende zu setzen? Ausgerechnet die Firma BitTorrent möchte mit einem angepassten peer-to-peer Protokoll Abhilfe im Datenchaos schaffen und bringt mi dem vor wenigen Monaten veröffentlichen BitTorrent Sync eine komfortable Lösung die noch dazu auf Windows, Mac und Linux einsetzbar ist.

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XBMC 12.0 – Frodo veröffentlicht

Geposted in Android, Linux, Planet am 29. Januar 2013 um 21:39 von schneida – Kommentare deaktiviert für XBMC 12.0 – Frodo veröffentlicht

Wie ich soeben gesehen hab, ist XBMC Frodo Version 12.0 heute veröffentlicht worden. Nach elf Monaten Entwicklungszeit bringt die neue Version als Highlights die lang erwartete Unterstützung für Live-TV und Aufnahmen (PVR) sowie den Support zweier neuer Plattformen: Raspberry Pi und Android. Weiter Features sind unter anderem:

  • HD Audio Unterstützung: DTS-MA, Dolby True-HD mittels der neuen XBMC AudioEngine
  • Verbesserter 64bit Support für MacOSX
  • Verbesserte AirPlay Unterstützung, unter anderem im Zusammenhang mit Audio-Wiedergabe unter Windows
  • Bessere Filterung der Videobibliothek
  • Verbessertes UPnP-Sharing
  • Neue Bildformate für die Verwendung mit komplexen Skins
  • Neues Videoformat: h.264 10bit (alias Hi10P)
  • Video-Tags
  • Verbesserte BluRay Wiedergabe: Direktes Abspielen von BluRay ISO-Dateien, teilweise Menü-Funktionalität
  • Transifex als neues Übersetzungstool
  • Unterstützung für BSD
  • weitere kleine Detailverbesserungen
Ich hab das neue Frodo bereits eine Zeit lang auf dem Raspberry am Laufen und kann eigentlich nichts negatives berichten. Auch auf meinem Galaxy Nexus verrichtet XBMC anstandslos seinen Dienst, wenn ich dafür auch noch kein echtes Nutzungsszenario finden konnte (ich muss dringen einen MHL-Adapter anschaffen und die Performance bei HDMI-Out ausprobieren). Bei all den unterschiedlichen Plattformen fehlt nur noch eine verbesserte Unterstützung für synchronisierte Medienbibliotheken (etwa Unterstützung für wechselnde Pfade,…)

Informationen zum Download und zur Installation findet man auf der XBMC-Projektseite. Übrigens, wer Arch Linux nutzt ist klar im Vorteil, ein entsprechendes Paket befindet sich bereits in den Repositories und mein tägliches Systemupdate hat mich erst auf die News aufmerksam gemacht!

Steam mit Archlinux

Geposted in Kurztest, Linux, Planet, Spiele am 26. Januar 2013 um 15:14 von schneida – 6 Kommentare

News gibts ja genug rund um den neuen nativen Steam-Client für Linux und auch um die Pläne eine Steam-Spielekonsole basierend auf Linux herauszubringen. Persönlich finde ich diese Idee ungeheuer spannend, zumal mit Valve im Hintergrund tatsächlich eine reale Chance besteht, dass einige Games auf Linux portiert werden. Gerade vor kurzem „belauschte“ ich das Gespräch einiger 14-jähriger Schüler auf ihrem Heimweg die sich ausführlich über Ubuntu unterhielten (!!!) und als einen der großen Nachteile die fehlenden coolen Spiele angaben. Zwar meinte einer von ihnen, „zocken tut man ja sowieso auf einer Konsole“, dennoch glaube ich, dass wenn es das Lieblingsspiel auch unter Linux gibt, der Umstieg für viele noch einfacher werden dürfte.

Bei so vielen tollen News gibt es natürlich auch den einen oder anderen Wehrmutstropfen. Dass durch das Portieren des Steam-Clients natürlich nicht gleich hunderte Spiele bereit stehen, sollte den meisten klar sein, doch die Anzahl wächst und falls Valve eine Chance auf dem hart umkämpften Konsolen-Markt haben möchte, sollten sie sich auch dringen darum bemühen diesen Trend zu fördern. Mit Klassikern wie Half-Life 1 und das originale Counter-Strike kann man vielleicht ein paar Veteranen glücklich machen, aber der große Wuuumbs ist dadurch natürlich nicht zu erwarten.

Das zweite Problem ist, dass die Verteilung von Software unter Linux gänzlich anders funktioniert wie im Windows und Mac-Universum. Anstatt dass Software-Erzeuger selbst Pakete erstellen, ist dies unter Linux die Aufgabe der Distributoren, die dazu allerdings am besten den Quelltext der Software zur Verfügung haben. Das ist aber weder beim Client selbst noch bei den Spielen der Fall und so ist der Support auf anderen Distributionen, als den vom Hersteller vorgesehenen, nur eingeschränkt möglich. Valve hat für Steam Ubuntu in der 32-bit Variante gewählt, wohl mit dem Hintergedanken, dass dieses (und alle direkten Ableger) den größten Marktanteil unter den Desktop-Linuxen hat. Momentan befindet sich der Client noch in der Beta-Phase insofern ist nicht sicher, ob es bei 32-bit und Ubuntu bleibt, fürs erste ist das aber anzunehmen. Ich verwende selbst aber bereits jahrelang Arch Linux als meine Hauptdistribution und bin damit auch sehr glücklich. In diesem Artikel möchte ich daher einen kurzen Statusbericht liefern, wie gut Steam mit einem 64-bit Arch Linux umzugehen weiß.
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sshuttle: The poor men’s VPN

Geposted in Linux, Planet, Tipps am 9. September 2012 um 7:41 von schneida – 1 Kommentar

Angeregt durch einen Artikel der Zeitschrift „LinuxUser“ habe ich mich ein bisschen mit dem Programm sshuttle beschäftigt, ein Tool mit dem man binnen weniger Minuten einen einfachen transparenten Proxy-Server aufsetzen kann, der ähnlich einem VPN verschiedenste Protokolle tunnelt.
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Was man mit einem Raspberry noch alles tun kann…

Geposted in Hardware, Linux, Planet am 12. August 2012 um 14:17 von schneida – 4 Kommentare

Was der Raspberry PI ist weiß vermutlich jeder der dieses Blog lest. Was man damit tun kann – Webserver, NAS, Mediencenter,… – wahrscheinlich auch, was man aber noch alles damit tun kann, zeigen zwei neue Artikel auf der Raspberry Website. So findet man etwa auf der Website learn.adafruit.com eine tolle Anleitung wie man mithilfe des Raspberrys und ein paar günstiger weiterer Komponenten imposante Fotografien mithilfe von Light Painting erstellen kann.

LightPainting mithilfe des Raspberry PIs

Das GertBoard zum Schutz vor Kurzschlüssen

Ein tolles Video auf der Website HomoFaciens zeigt wie sich die GPIOs – General Purpose Input Output – des Raspberrys für allerhand spannender und technisch interessanten Aufgabe verwenden lassen (am besten gleich zu 5:30 gehen, der Anfang ist eher eine allgemeine Einleitung zum Raspberry).

Mithilfe des nun zum Kauf erhältlichen GertBoards kann man so sicher, einfach und vor allem auch günstig einen Einstieg in die Welt der Hardwareprogrammierung finden. Für mich auf alle Fälle inspirierenden und falls ich genug Zeit finde, möchte ich auf alle Fälle ein paar Experimente mit dem Raspberry durchführen!

MATE 1.4 wurde veröffentlicht

Geposted in Linux, Planet am 30. Juli 2012 um 22:02 von schneida – 3 Kommentare

Kurz und bündig: Obwohl es viele bezweifelt haben, dass MATE lange überlebt, hier ist der Beweis, dass es noch lebt: MATE wurde in Version 1.4 veröffentlicht!

Was gibt es neues (kurze Zusammenfassung):

  • Bugfixes, bugfixes, bugfixes
  • Paket caja-dropbox bringt Unterstützung für Dropbox mit Mate
  • Bluetooth-Filesharing
  • mate-screensave unterstützt Benutzerwechsel mit GDM
  • Einige neue Pakete etwa: mate-character-map, mate-icon-theme-faenza
  • Ganz wichtig, keine nyancat mehr im Info-Dialog

Alles in allem ein Lebenszeichen des Projekts, wenn es auch keine großen Neuerungen gibt (die fand man beim alten Gnome ja auch eher selten), aber immerhin einige Verbesserungen.

Mate 1.4 Release, Quelle: http://mate-desktop.org

Mate 1.4 Release, Quelle: http://mate-desktop.org

Momentan gibt es einige Probleme mit dem offiziellen Repositorium unter packages.mate-desktop.org. Da ich den Server warte würde ich alle bitten, die beim Updaten Probleme haben, ein kurzes Kommentar zu hinterlassen, ich bin momentan noch auf der Fehlersuche warum es bei einigen klappt und bei anderen nicht!

Mehr Informationen findet man im offiziellen Release-Posting der Entwickler.

Mosh, ssh done right?

Geposted in Kurztest, Linux, Planet am 23. Juli 2012 um 17:57 von schneida – 7 Kommentare

Mosh, so nennt sich ein relativ neues Projekt (so neu, dass es noch nicht einmal einen Wikipedia-Artikel gibt), dass sich vorgenommen hat, SSH von Grund auf zu erneuern. Die Mobile Shell bietet einige spannende Ansätze um auch bei wechselnden Netzwerkverbindungen und hohen Latenzzeiten ein angenehmes arbeiten zu ermöglichen.
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Finanzkontrolle in der Finanzkrise: Grisbi

Geposted in Kurztest, Linux, Planet am 22. Juli 2012 um 21:04 von schneida – 7 Kommentare

In Zeiten der Finanzkrise muss man ja bekanntlich schauen wo sein Geld bleibt. Damit man nicht wie manch Staat in die Pleite schlittert bieten sich einige nützliche Programme an um den Überblick nicht zu verlieren. Neben den bekannten OpenSource Riesen wie GnuCash und KMyMoney bin ich nun auf ein kleines aber doch recht ordentliches Programm namens Grisbi gestoßen. Zugegeben es kann nicht ganz so viel wie die Konkurrenz, dafür braucht man aber auch keinen Doktor in Finanzwissenschaften um es bedienen zu können.
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