Posts Tagged ‘Xfce’

Xfce: Der schnellere Gnome!

Geposted in Linux, Planet, Tutorial am 30. April 2011 um 10:36 von schneida – 10 Kommentare

Es wird nicht mehr lange dauern, bis GNOME 3 in die offiziellen Repositorys von Arch Linux Einzug halten wird. [Update: Hab wohl eine gute Vorahnung gehabt. GNOME 3 wird nach extra verschoben, siehe Ankündigung] Daher wird es Zeit für mich, endgültig meine Sieben-Gnome-Sachen zu packen und zu Xfce zu wandern. In diesem kurzen Tutorial möchte ich einen Eindruck vermitteln, wie man Xfce 4.8 so konfiguriert, damit es Gnome 2 so ähnlich wie möglich kommt. Dabei muss man auf ein paar Dinge verzichten, bekommt allerdings etliche neue Möglichkeiten dazu. Mehr dazu aber später! Wen es interessiert warum ich Gnome nach nun schon beinahe 5 Jahren den Rücken zukehre, der kann gerne meinen Eintrag Gnome 3? Nein danke! lesen.

Xfce

Xfce ist eine leichtgewichtige Desktopumgebung die wie Gnome auf Basis von GTK arbeitet. Obwohl sie für eher schwächere Systeme ausgelegt wurde, merkt man das im Vergleich zu Gnome nur an der höheren Startgeschwindigkeit und dem geringeren Speichervebrauch sowohl im RAM als auch auf der Festplatte. Xfce erfüllt alle Kriterien einer modernen Desktopumgebung, wurde bereits in 40 verschiedene Sprachen übersetzt, kann über Themes an den eigenen visuellen Geschmack angepasst werden und ist zu den freedesktop.org Standards kompatibel, was soviel heißt, dass Dinge wie Autostart, Menüeinträge oder Verknüpfungen zwischen Dateityp und Programm kompatibel zu Gnome und KDE sind. Die aktuelle Version ist 4.8 und wurde im Jänner 2011 freigegeben.

Dieser Artikel zeigt, wie man Xfce unter Arch Linux installiert und konfiguriert, sodass man am Schluss eine Desktopumgebung ähnlich zu der von Gnome 2 bekommt.
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GNOME 3? Nein danke!

Geposted in IMHO, Linux, Planet am 5. April 2011 um 19:24 von schneida – 13 Kommentare

Morgen soll es soweit sein, GNOME 3 kommt! Sollten wir nicht alle in Begeisterung ausbrechen und Freudenschreie rufen? Sieht man sich verschiedenste Tests (etwa auf Golem oder im Standard) an, so bescheinigen vielen dem neuen Desktop ein relativ gutes neues Bedienkonzept. Die neue zentrale Komponente, die GNOME Shell, führt ein gänzlich neues Bedienkonzept ein und kümmert sicht fortan um das Starten der Programme, die Verwaltung von Tasks und den Umgang mit Dokumenten.

Für mich stand Gnome in den letzten Jahren immer für eine stetige Weiterentwicklung ohne große Revolutionen. Genau dieses Image möchte man scheinbar mit dem Release des neuen Gnome Desktops ablegen. Das neue Bedienkonzept kommt wahrlich einer Revolution gleich. Mein alter Geschichte Lehrer pflegte immer zu sagen: “Revolutionen sind historische Prozesse”. Wenn man etwas revolutioniert, dann besteht immer das Risiko, dass etwas schiefgeht. Genau das ist meiner Meinung nach bei der Gnome Entwicklung passiert. Behauptungen aufstellen ist einfach, darum möchte ich hier ein paar Eckpfeiler nennen, warum GNOME 3 für mich (zumindest in der Version wie es morgen veröffentlich werden soll), gestorben ist.

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