Posts Tagged ‘Internet’

BitTorrent Sync

Geposted in Kurztest, Linux, Planet am 28. Mai 2013 um 16:43 von schneida – 5 Kommentare

Jeder kennt das Probleme, mehrer Computer, an mehreren Orten, zu unterschiedlichen Zeiten online, und dennoch möchte man seine Daten immer und überall synchron haben. USB-Sticks werden auf die Dauer unübersichtlich, lästig und zu klein, Festplatten sind vielleicht als Backuplösung oder zum einmaligen Übertragen großer Daten gut und Online-Speicherlösungen wie Dropbox, HiDrive, Google Drive, und wie sie auch alle heißen mögen, sind oftmals zu klein bzw. begegnet man gerne mit etwas Respekt. Was also tun um dem händischen Daten hinundherschieben endgültig ein Ende zu setzen? Ausgerechnet die Firma BitTorrent möchte mit einem angepassten peer-to-peer Protokoll Abhilfe im Datenchaos schaffen und bringt mi dem vor wenigen Monaten veröffentlichen BitTorrent Sync eine komfortable Lösung die noch dazu auf Windows, Mac und Linux einsetzbar ist.

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PPTP VPN im T-Mobile Austria Netz

Geposted in Android, Tipps am 11. Dezember 2012 um 13:17 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

Wer schon einmal versucht hat, im T-Mobile Austria Netz (und wahrscheinlich ist das auch bei anderen Mobilnetzen verschiedenster Anbieter der Fall) eine PPTP-Verbindung aufzubauen, der wird sich wahrscheinlich gewundert haben, warum die gleichen Einstellungen im privaten WLAN einwandfrei funktionieren, während man im Mobilfunknetz keine Verbindung herstellen kann. Hintergrund ist, dass T-Mobile keine GRE-Pakete routet und somit keine Verbindung zustande kommen kann. Glücklicherweise gibt es aber einen recht einfachen mehr oder weniger ofiziellen Workaround. Im FAQ von T-Mobile findet sich ein alternativer APN/Zugangspunkt mit dem VPN Verbindungen möglich sind. Die Änderungen geht bei den meisten Smartphones ganz einfach, unter Android (4.2) etwa Einstellungen –> Mehr –> Mobilfunknetze –> Zugangspunkte (APN). Dort gibt man die im Screenshot dargestellten Werte ein (im Prinzip nur “business.gprsinternet”) und das wars auch schon.

A Declaration of the Independence of Cyberspace … 16 Jahre danach

Geposted in IMHO, Planet am um 0:48 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

Die aktuelle Diskussion rund um die Freiheit des Internets in hat mir einmal mehr eine sehr interessante Rede ins Gedächtnis gerufen – A Declaration of the Independence of Cyberspace. Der Text, der im Jahr 1996 (!) von John Perry Barlow in Davos publiziert wurde, mag zwar übertrieben wirken, trifft aber doch die aktuelle Diskussion ziemlich genau. Die Netzfreiheit ist eine der größten Errungenschaften unserer Zeit und nun kommt einmal mehr Industrie und Regierungen und wollen soviel wie möglich davon monetarisieren und kontrollieren. Ich kann nur hoffen, dass die von uns gewählten Regierungen nicht den Schritt Richtung Spaltung des Internets wählen, sondern das globale unkontrollierte und freie Netzwerk wie wir es heute kennen erhalten bleibt.

Wer Interesse hat, sollte sich einen Augenblick Zeit nehmen und den Text selbst lesen, entweder in der Originalfassung oder in einer deutschen Übersetzung.

DroidVPN, der Easy ICMP-Tunnel

Geposted in Android, Kurztest, Tipps am 17. September 2012 um 4:46 von schneida – 2 Kommentare

Bin gerade im Play Store auf DroidVPN gestoßen, einer App mit der man kinderleicht einen ICMP (aber auch UDP und TCP) Tunnel aufbauen kann, und so Firewalls und co. umgehen kann. Nach der Installation (die Anwendung setzt im übrigen Root-Rechte voraus) muss man sich gratis auf der Website von DroidVPN registrieren um sich mit seinem Benutzerdaten an einem von mehrern Servern in der USA anmelden zu können. Danach baut die Anwendung einen Tunnel zu einem dieser Server auf und verschiebt jeglichen Traffic darüber. Das ganze ist praktisch wenn man etwa in einem Hotel / Flughafen WLAN surft, und die Firewall wichtige Services blockiert. Das ganze kann man natürlich auch mit einem eigenen VPN (etwa am Homerouter, über die Firma oder einen eigenen Server) ebenfalls umgehen. Das besonder an der App ist jedoch, dass sie auch ICMP Tunnel anbietet. Dieser funktioniert oft auch dann noch, wenn ein Zugang zum Internet nur nach Bezahlung möglich ist, Pings jedoch nicht blockiert werden. Ein herkömmlicher VPN-Server würde in diesem Fall versagen.

100 MB pro Tag sind im gratis Service inkludiert, wer mehr benötigt, muss sich die Premium Version installieren. Ein äußert großzügiges Angebot (man sollte allerdings bedenken, dass jeglicher Traffic nun von den Servern von DroidVPN überwacht werden kann, sofern er nicht über HTTPS oder andere Protokolle verschlüsselt wird).

sshuttle: The poor men’s VPN

Geposted in Linux, Planet, Tipps am 9. September 2012 um 7:41 von schneida – 1 Kommentar

Angeregt durch einen Artikel der Zeitschrift “LinuxUser” habe ich mich ein bisschen mit dem Programm sshuttle beschäftigt, ein Tool mit dem man binnen weniger Minuten einen einfachen transparenten Proxy-Server aufsetzen kann, der ähnlich einem VPN verschiedenste Protokolle tunnelt.
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Mosh, ssh done right?

Geposted in Kurztest, Linux, Planet am 23. Juli 2012 um 17:57 von schneida – 7 Kommentare

Mosh, so nennt sich ein relativ neues Projekt (so neu, dass es noch nicht einmal einen Wikipedia-Artikel gibt), dass sich vorgenommen hat, SSH von Grund auf zu erneuern. Die Mobile Shell bietet einige spannende Ansätze um auch bei wechselnden Netzwerkverbindungen und hohen Latenzzeiten ein angenehmes arbeiten zu ermöglichen.
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Telefonieren vom Webbrowser

Geposted in Tipps am 13. Juni 2012 um 21:43 von schneida – 1 Kommentar

Beim Programmieren eines webbasierten Informationsystems für eine kleine Rettungsleitstelle bin ich heute auf das Problem gestoßen, Telefonnummern direkt aus dem Browser über ein mittels der TAPI-Schnittstelle verbundenes Telefon zu wählen. Bei der Suche nach einem Plugin für Firefox, Chrome oder IE (es gibt hinsichtlich des Browsers keine Einschränkung) wurde ich leider nicht fündig als begann ich mit der Suche nach Alternativen. Nun habe ich die fast perfekte Lösung gefunden: Ein eigener “callto”-Protokollhandler.
Unter Windows ist es möglich neben den bekannten Protokollen wie “http”, “ftp” oder “mailto” auch eigene Protokolle zu registrieren. Diese können mit einer Anwendung verknüpft werden und funktionieren automatisch in kompatiblen Browsern. Einen so einen Handler zu registrieren geht ganz einfach mittels eines kleinen Registry-Keys:
REGEDIT4
[HKEY_CLASSES_ROOT\callto]
@="URL:callto Protocol"
"URL Protocol"=""
[HKEY_CLASSES_ROOT\callto\shell]
[HKEY_CLASSES_ROOT\callto\shell\open]
[HKEY_CLASSES_ROOT\callto\shell\open\command]
@="\"C:\\Windows\\System32\\Dial.exe\" \"%1\""

Nach dem installieren der Registry-Einträge werden alle Anfragen in der Art callto:0123456789 an das unten angegebene Programm (in diesem Fall Dial.exe) mit dem jeweiligen Parameter weitergeleitet. Das Programm Dial.exe kann im Prinzip ein beliebiges Skript/Programm sein das den Wählvorgang übernimmt. Windows liefert bereits ein TAPI fähiges Wählprogramm namens Dialer.exe mit, da sich dies allerdings nur schlecht skripten lässt überlasse ich die Kommandozeileninterpretation einem weiteren raffinierten Programm eines Hobby-Programmierers.

Kommt das Ende für Keyword-SEO?

Geposted in IMHO am 7. März 2012 um 15:27 von schneida – 2 Kommentare

Google hat angekündigt seine Suche in Zukunft komplett auf SSL-Verschlüsselung umstellen zu wollen. Bisher wurden nur die englische Suchseite google.com verschlüsselt und auch nur dann, wenn ein Nutzer angemeldet war. Google beginnt nun aber mit der Umstellung der internationalen Domains und will in Zukunft für alle Benutzer eine verschlüsselte Google-Startseite. Grundsätzlich ist diese Entscheidung natürlich zu begrüßen, alle Websitenbetreiber die nicht Google Analytics verwenden sondern zum Beispiel das Open Source Tool Piwik wird dadurch aber die Möglichkeit genommen SEO basierend auf gesuchten Schlüsselwörter zu betreiben, wie Google auch genauer beschreibt:

Under most circumstances, when you use https://www.google.com your search terms are encrypted and are excluded from the referrer headers that are part of the request sent to the result site you visit. The landing site will still receive information that you are coming from Google, but not the query that was issued — namely, the host is still part of the referrer being passed.

Die aufgerufene Seite erfährt also auch in Zukunft woher die Besucher kommen, der Suchbegriff ist aber nicht mehr im Referrer-Teil des Headers zu finden. Dagegen können auch die Entwickler von Piwik nichts tun wie sie bereits in der Hilfe beschreiben. Wer Piwik benutzt wird das wahrscheinlich bereits selbst gemerkt haben. Mehr und mehr Besucher die von Google kommen sind mit dem Stichwort “Suchbegriff nicht definiert” getagged. Ich möchte Google nicht vorwerfen, dass sie damit Google Analytics fördern wollen – dazu hat eine verschlüsselte Suche zu viele Vorteile – aber Schade ist das ganze doch…

Raspberry Pi – Bestellungen ab morgen!?

Geposted in Hardware, Linux, Planet am 28. Februar 2012 um 22:02 von schneida – 6 Kommentare

Gerade eben hab ich auf der Raspbery Pi Website gelesen, dass morgen etwas großartiges passieren wird:

The Raspberry Pi Foundation will be making a big (and very positive) announcement that just might interest you at 0600h GMT on Wednesday 29 February 2012.

Wenn sie ihr Versprechen einhalten wollen und mit den Vorbestellungen im Februar beginnen wollen, bleiben auch nicht mehr viele Möglichkeiten für den Start übrig. Da ich morgen Dienstbeginn um 6:15 habe, werde ich auf alle Fälle versuchen einen der 10.000 ersten Raspberry Pi zu ergattern. Hoffentlich wird der Ansturm nicht all zu groß sein, immerhin scheinen bereits heute die Datenbankserver an ihre Grenzen zu stoßen, da immer wieder Verbindungsfehler auftreten. mehr lesen »

Ubuntu auf Android – was heute schon geht!

Geposted in Android, Hardware, IMHO, Linux, Planet am 24. Februar 2012 um 13:34 von schneida – 3 Kommentare

Die Ankündigung Ubuntu auf Android-Geräte zu bringen hat in den letzten Tagen für Furore gesorgt. Die Idee dahinter: Nachdem Andocken des Smartphones an einen Monitor, Maus und Tastatur startet Ubuntu samt Unity parallel zum bereits bestehenden Android. Unter Ubuntu hat man so Zugriff auf alle Desktop-Applikationen wie Libreoffice, Gimp sowie allen anderen Programmen in den Ubuntu Repositorien. Zusätzlich kann man auch Android Programme auf dem großen Monitor mit Maus und Tastatur bedienen und Daten wie Logins und Dokumente sollten in beiden Systemen bereitstehen. Wer sich einmal einen Appetit auf Ubuntu für Android holen möchte, sollte sich dieses inoffizielle Video eines Entwicklers ansehen. Bis es erste Geräte mit Ubuntu geben wird, wird sicherlich noch einige Zeit verstreichen. Wer will, kann ein ähnliches System aber heute schon haben, denn von der technischen Sicht ist das ganze eigentlich gar nicht einmal so schwierig, da einige der Schlüsseltechnologien bereits in den aktuellen High End Smartphones integriert sind.
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