Tutorial

Active Directory mit Samba 4 unter Ubuntu 12.04

Geposted in Kurztest, Planet, Tutorial am 4. Juli 2012 um 18:39 von schneida – 32 Kommentare

Seit der SambaXP, einer großen internationalen Samba Konferenz für Entwickler und Systemadministratoren, Anfang Mai gehen die Wogen um Samba 4 höher als vielleicht je zuvor. Jede Computerfachzeitschrift die etwas auf sich hält bringt Artikel über die Pläne für ein Release der neuen Version noch in diesem Jahr 2012 und macht deutlich welch wichtiger Schritt Samba 4 für Linux als Ersatz zum allgegenwärtigen Windows Server in kleineren und mittleren Betrieben darstellt. In diesem Artikel möchte ich zeigen, wie man Ubuntu 12.04 LTS mithilfe von Samba 4 in einen vollwärtigen Windows kompatiblen Domain Controller samt Active Directory konvertiert. Für Produktivumgebungen ist so ein Setup laut Entwickler zwar noch nicht unbedingt geeignet, um mit den neuen Tools vertraut zu werden reicht es aber auf alle Fälle!
mehr lesen »

Windows 7 auf USB-Gerät installieren

Geposted in Tutorial am 28. Juli 2011 um 21:55 von schneida – 178 Kommentare

Ja, ich meine tatsächlich das, was auch im Titel steht, nämlich Windows 7 auf einen per USB angeschlossenen Datenträger zu installieren und nicht das, was schon tausendfach im Internet beschrieben wurde, nämlich Windows 7 von einem per USB angeschlossenen Datenträger auf die interne Festplatte zu installieren. Während letzteres bereits durch eine Vielzahl von Tools (ich glaub es gibt sogar offizielle Programme von Microsoft) vereinfacht wird ist Ersteres etwas, was in nahezu allen von mir gefundenen Forenthreads als unmöglich abgetan wird. Nun, scheinbar ist es doch möglich und wie man es möglich macht, möchte ich in diesem kurzen Tutorial beschreiben.

mehr lesen »

LVM2 Setup

Geposted in Linux, Planet, Tutorial am um 11:16 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

LVM steht für Logical Volume Manager und bietet eine intelligente Abstraktionsschicht zwischen Festplatten, Partitionen und Dateisystemen. Das ermöglicht es dem Administrator eines Systems mit einer viel größeren Flexibilität an die Verwaltung von Speicher heranzugehen als mit herkömmlichen Partitionen. Die sogenannten Logical Volumes (kurz LV) bieten einige Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Partitionen:

  • Man kann sie leicht vergrößern und verkleinern (vorausgesetzt das Dateisystem unterstütz eine derartige Funktion ebenfalls).
  • Sie können sich über mehrere physikalische Partitionen und sogar Festplatten erstrecken.
  • Sie können von einer Festplatte auf eine andere verschoben werden, womit sich Hot-Plug & Play Systeme realisieren lassen.
  • Man kann Spiegelungen ähnlich wie RAID 0 vornehmen (Daten werden simultan auf mehreren Festplatten gespeichert, womit sich die Ausfallsicherheit erhöhen lässt).
  • Mithilfe von Snapshots kann man nahezu Augenblicklich große Datenmengen backupen.
  • Durch die Benennung von Logical Volumes (den “Partitionen” eines LVM) lässt sich das System einfacher administrieren.

In diesem Artikel möchte ich auf die Grundlagen eines LVM2-Setups eingehen, zeigen, wie man LVMs erstellt und verwaltet. Ich gehe dabei von einem aktuellen Linux-System (ich werde in den Beispielen Arch Linux verwenden) mit einem halbwegs aktuellen 2.6 Kernel aus. Kernel 2.4 unterstützt zwar ebenfalls LVM, allerdings nur eine veraltete Version, mit der sich nicht alle oben genannten Features nutzen lassen. Wer möchte, kann auch seine gesamte Linux Distribution mithilfe von LVM installieren. Da sich der Setup aber von Distribution zu Distribution unterscheidet, gehe ich hier nicht auf ein derartiges System ein.

mehr lesen »

Linux Netzwerke ohne ifconfig

Geposted in Linux, Planet, Tutorial am 19. Juni 2011 um 12:02 von schneida – 5 Kommentare

In den letzten Wochen hat sich einiges im Umfeld von Arch Linux getan, zuerst Änderungen an den initscripts, Änderungen am Blacklisting von Kernelmodulen und unter anderem auch das Wegfallen der net-tools aus der base-Gruppe. Wer also momentan eine neue Arch Linux-Installation durchführt, die aktuellsten Pakete direkt von einem Mirror installiert und anschließend versucht mit den bekannten Tools ifconfig oder route das Netzwerk einzurichten wird sich über die Fehlermeldung bash: ifconfig: Kommando nicht gefunden. wundern.

Leider hat man die Entscheidung etwas anscheinend voreilig getroffen, die Wiki-Einträge über die Netzwerkkonfiguration verweisen alle noch auf die veralteten Tools und einige Programme wie dhcpcd oder der X-Server bemängeln das Fehlen der hostname-Binary. Deshalb möchte ich diesen kurzen Artikel zum Anlass nehmen, einige der wichtigsten ifconfig und route-Befehl mit dem nun zum Standard erklärten Tool ip aus dem Paket iproute2 zeigen.
mehr lesen »

Netzwerkbrücken unter Arch Linux

Geposted in Linux, Tutorial am 1. Mai 2011 um 22:45 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

Eine Netzwerkbrücke (engl. Bridge) ermöglicht es einem, zwei Netzwerke transparent auf der Schicht 2 des OSI-Modells zu verbinden. Der Unterschied zwischen einem Router liegt darin, dass die beiden physikalisch getrennten Netzwerke im gleichen Subnetz liegen, also alle Broadcasts und dergleichen ebenfalls übertragen werden. Bei mir findet ein Bridge eine praktische Anwendung als WLAN/LAN Bridge. Der Grund ist einfach: Mein ADSL-Modem sitz im Erdgeschoss während ein Großteil meiner Computer (aber nicht alle) im Keller stehen. Ein Kabel zwischen Keller und Erdgeschoss ist leider nicht möglich, daher bridge ich die Internetverbindung mittels WLAN (zum Einsatz kommen dabei 2 DD-WRT Router, wobei einer als Router und Accesspoint und der zweite (im Gegensatz zu seinem Namen) ausschließlich als WLAN/LAN Bridge fungiert). In diesem Tutorial möchte ich erklären, wie man eine Netzwerkbrücke unter Arch Linux erstellt.
mehr lesen »

Xfce: Der schnellere Gnome!

Geposted in Linux, Planet, Tutorial am 30. April 2011 um 10:36 von schneida – 10 Kommentare

Es wird nicht mehr lange dauern, bis GNOME 3 in die offiziellen Repositorys von Arch Linux Einzug halten wird. [Update: Hab wohl eine gute Vorahnung gehabt. GNOME 3 wird nach extra verschoben, siehe Ankündigung] Daher wird es Zeit für mich, endgültig meine Sieben-Gnome-Sachen zu packen und zu Xfce zu wandern. In diesem kurzen Tutorial möchte ich einen Eindruck vermitteln, wie man Xfce 4.8 so konfiguriert, damit es Gnome 2 so ähnlich wie möglich kommt. Dabei muss man auf ein paar Dinge verzichten, bekommt allerdings etliche neue Möglichkeiten dazu. Mehr dazu aber später! Wen es interessiert warum ich Gnome nach nun schon beinahe 5 Jahren den Rücken zukehre, der kann gerne meinen Eintrag Gnome 3? Nein danke! lesen.

Xfce

Xfce ist eine leichtgewichtige Desktopumgebung die wie Gnome auf Basis von GTK arbeitet. Obwohl sie für eher schwächere Systeme ausgelegt wurde, merkt man das im Vergleich zu Gnome nur an der höheren Startgeschwindigkeit und dem geringeren Speichervebrauch sowohl im RAM als auch auf der Festplatte. Xfce erfüllt alle Kriterien einer modernen Desktopumgebung, wurde bereits in 40 verschiedene Sprachen übersetzt, kann über Themes an den eigenen visuellen Geschmack angepasst werden und ist zu den freedesktop.org Standards kompatibel, was soviel heißt, dass Dinge wie Autostart, Menüeinträge oder Verknüpfungen zwischen Dateityp und Programm kompatibel zu Gnome und KDE sind. Die aktuelle Version ist 4.8 und wurde im Jänner 2011 freigegeben.

Dieser Artikel zeigt, wie man Xfce unter Arch Linux installiert und konfiguriert, sodass man am Schluss eine Desktopumgebung ähnlich zu der von Gnome 2 bekommt.
mehr lesen »

Gnome Shell Archlinux

Geposted in Linux, Programmieren, Tutorial am 25. Januar 2011 um 19:14 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

Hab mir gestern (nachdem ich einige sehr positive Artikel über die Gnome Shell gelesen habe) die Zeit genommen, sie selbst einmal zu installieren und anzutesten. Da die Installation an einigen Teilen nicht sehr intuitiv war (Python2 vs Python3), habe ich einen kleinen Artikel im ArchLinux-Wiki erstellt.

Wer interesse hat, die Gnome Shell unter ArchLinux anzutesten kann sich die benötigten Informationen jederzeit im Wiki ansehen.

Der erste Eindruck: Potential aber nicht ganz ausgegoren…

Python Tutorial – A byte of Python

Geposted in Programmieren, Tutorial am 1. Dezember 2008 um 18:39 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

Hab gerade ein super Buch über Python gefunden. Es ist von Anfang an sehr einfach und durchdacht aufgebaut und eignet sich somit auch für komplette Skripting/Programmier Newbies. Eine deutsche Übersetzung findet man hier. Wirklich zu empfehlen.

Mit Telering GRPS und Ubuntu ins Internet

Geposted in Linux, Tutorial am 19. November 2008 um 21:44 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

Nachdem ich mit mit diesem Thema die letzten Tage hinreichend auseinandergesetzt habe, möchte ich mein Wissen gerne mit Wissbegierigen teilen:

Mein Vorhaben: Mit einem etwas älteren Belkin Bluetooth Stick und meinem ebenfalls etwas älteren Samsung SGH E-720 mit Telering Mücke ins Internet.
mehr lesen »