Linux

Cinnamon – der wahre GNOME 3?

Geposted in Kurztest, Linux, Planet am Montag, der 13. Februar 2012 um 20:35 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

Nun ist es doch aber bald wieder genug mit den verschiedenen Abwandlungen von GNOME 3! Da wollten die Entwickler doch eigentlich die bewährte Stabilität von GNOME 2 weiterführen und was passiert, die Einen würden am liebsten ewig bei GNOME 2 bleiben (mich eingeschlossen), die Anderen suchen sich Alternativen (mich ebenfalls eingeschlossen), manch anderen Personen gefällt GNOME 3 tatsächlich oder können sich zumindest langsam damit anfreunden und dann…? Dann gibt es noch ein paar Mint-Entwickler, die glauben, dass GNOME 3 eigentlich super ist, nur die Art und Weise wie man mit dem System interagiert nicht ganz so gut geglückt ist und versuchen eben genau diesen Teil – die GNOME-Shell – entweder anzupassen (MGSE – Mint Gnome Shell Extension) oder ganz zu ersetzen womit wir auch beim Thema dieses Artikels wären: Cinnamon.
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Neue Domain für MATE-Pakete

Geposted in Linux am Freitag, der 10. Februar 2012 um 19:42 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

Es gibt eine neue Domain für die MATE Repositorien verschiedener Distributionen. Bisher war das Repositorium der offiziellen Pakete für Arch Linux, Debian und Ubuntu unter http://tridex.net/repo/ erreichbar, da es nun aber auch eine eigene MATE Website gibt, werden die Pakete ab nun unter packages.mate-desktop.org erreichbar sein. Die alte Adresse sollte allerdings weiterhin uneingeschränkt funktionieren!
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GNOME 2 lebt! ¡Bienvenidos MATE!

Geposted in Linux, Planet am Dienstag, der 8. November 2011 um 19:48 von schneida – 2 Kommentare

Seit dem Einstellen des Supports von GNOME 2 unter Arch Linux bin ich auf der Suche nach einem neuen Standarddesktop für mich, da ich mich, wie ich auch bereits öfters erwähnt habe, mit dem neuen GNOME 3 einfach nicht anfreunden kann. Während dieser Zeit hab ich KDE wieder einmal ausprobiert, LXDE versucht, Openbox getestet, Unity probiert, aber schließlich den Großteil der Zeit unter Xfce 4.8 im GNOME 2 Look oder unter Windows verbracht. Nun besteht allerdings Grund zur Freude: Mit “MATE” gibt es jetzt einen Fork der letzten GNOME 2.x Version, der nicht nur den alten Desktop so lange wie möglich am Leben erhalten versucht, sondern auch aktiv weiterentwickeln will.

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SSH Cipher wechseln – schneller Datentransfer mit weniger CPU-Last

Geposted in Linux, Planet, Tipps am Mittwoch, der 14. September 2011 um 14:00 von schneida – 2 Kommentare

Ich verwende gelegentlich meinen DD-WRT Router zum Download großer Daten aus dem Internet (so wie heute das neue Windows 8 Developer Image) um bei Downloadzeiten von mehreren Stunden diese in der Nacht, ohne laufenden PC durchführen zu können. Am DD-WRT hab ich dazu einen USB-Hub samt mehrerer 8GB USB-Sticks auf denen die Daten liegen. Weil ich zu faul bin einen lokalen FTP-Server oder einen Samba-Server auf dem Router aufzusetzen (und es den bereits knappen RAM noch mehr belasten würde), nutze ich meist SCP (aus mangeln eines voll-funktionsfähigen SFTP-Servers auf dem Router) um die Daten dann auf den lokalen PC zu transferieren. Ein Vorteil von SSH, die Verschlüsselung, bringt in diesem speziellen Fall allerdings einen großen Nachteil mit sich: der ohnehin nicht besonders schnelle Router (Broadcom BCM4785 CPU — 300 Mhz) wird durch die Encryption extrem ausgebremst. So pendelt sich die Datentransferrate mit den Defaultsettings bei ungefähr 400 KB/s ein (was im Vergleich zu meiner Internetanbindung mit 500 KB/s schon wirklich langsam ist). Leider gibt es keine Möglichkeit die Verschlüsselung komplett zu deaktivieren (wenn jemand doch eine kennt, bitte ich um Korrektur), aber man kann zumindest einen schnelleren Verschlüsselungsalgorithmus auswählen:

-c blowfish|3des|des
Selects the cipher to use for encrypting the session. 3des is used by default. It is believed to be secure. 3des (triple-des) is an encrypt-decrypt-encrypt triple with three different keys. blowfish is a fast block cipher, it appears very secure and is much faster than 3des des is only supported in the ssh client for interoperability with legacy protocol 1 implementations that do not support the 3des cipher. Its use is strongly discouraged due to cryptographic weaknesses.

Weil in diesem speziellen Fall die Verschlüsselung eigentlich komplett irrelevant ist, ist es auch komplett egal, wenn man einen unsicheren Cipher wählt. Mit dem blowfish Cipher pendelt sich die Datenrate bei mir bei immerhin 3 MB/s ein (um 750% schneller als mit dem 3des Cipher). Die Load des Routers steigt trotz dieses schnelleren Ciphers auf 2.5, es gäbe also noch Potenzial zur Verbesserung durch noch schnellere Verschlüsselungsverfahren (oder eben die komplette Deaktivierung).

Persistente OpenVPN-Brücke

Geposted in Linux am Sonntag, der 11. September 2011 um 10:24 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

Wer nach einer einfachen Möglichkeit sucht, eine persistente OpenVPN-Brücke einzurichten, sollte mit diesen Befehlen sein auslangen finden:
openvpn --mktun --dev tap0
brctl addif br0 tap0

Wichtig ist, dass man OpenVPN in seiner Konfigurationsdatei strikt an dieses Interface bindet, ansonsten erzeugt OpenVPN ein neues TAP-Device:
dev tap0

FSlint – Saubermacher im Datensalat

Geposted in Kurztest, Linux, Planet am Freitag, der 2. September 2011 um 20:22 von schneida – 1 Kommentar

FSlint heißt das Zauberprogramm für alle, die ein schlaues Programm suchen, um ihre eigenen Dateien wieder einmal aufzuräumen. Mit dem Programm kann man schnell und einfach Duplikate loswerden, leere Verzeichnisse aufstöbern und eliminieren, nach schlecht gewählten Dateinamen suchen und vieles mehr. Damit kann man in kurzer Zeit etwa eine MP3- oder Fotosammlung säubern und andere Mängel im Dateisystem finden und lösen.
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LVM2 Setup

Geposted in Linux, Planet, Tutorial am Donnerstag, der 28. Juli 2011 um 11:16 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

LVM steht für Logical Volume Manager und bietet eine intelligente Abstraktionsschicht zwischen Festplatten, Partitionen und Dateisystemen. Das ermöglicht es dem Administrator eines Systems mit einer viel größeren Flexibilität an die Verwaltung von Speicher heranzugehen als mit herkömmlichen Partitionen. Die sogenannten Logical Volumes (kurz LV) bieten einige Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Partitionen:

  • Man kann sie leicht vergrößern und verkleinern (vorausgesetzt das Dateisystem unterstütz eine derartige Funktion ebenfalls).
  • Sie können sich über mehrere physikalische Partitionen und sogar Festplatten erstrecken.
  • Sie können von einer Festplatte auf eine andere verschoben werden, womit sich Hot-Plug & Play Systeme realisieren lassen.
  • Man kann Spiegelungen ähnlich wie RAID 0 vornehmen (Daten werden simultan auf mehreren Festplatten gespeichert, womit sich die Ausfallsicherheit erhöhen lässt).
  • Mithilfe von Snapshots kann man nahezu Augenblicklich große Datenmengen backupen.
  • Durch die Benennung von Logical Volumes (den “Partitionen” eines LVM) lässt sich das System einfacher administrieren.

In diesem Artikel möchte ich auf die Grundlagen eines LVM2-Setups eingehen, zeigen, wie man LVMs erstellt und verwaltet. Ich gehe dabei von einem aktuellen Linux-System (ich werde in den Beispielen Arch Linux verwenden) mit einem halbwegs aktuellen 2.6 Kernel aus. Kernel 2.4 unterstützt zwar ebenfalls LVM, allerdings nur eine veraltete Version, mit der sich nicht alle oben genannten Features nutzen lassen. Wer möchte, kann auch seine gesamte Linux Distribution mithilfe von LVM installieren. Da sich der Setup aber von Distribution zu Distribution unterscheidet, gehe ich hier nicht auf ein derartiges System ein.

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Linux Netzwerke ohne ifconfig

Geposted in Linux, Planet, Tutorial am Sonntag, der 19. Juni 2011 um 12:02 von schneida – 4 Kommentare

In den letzten Wochen hat sich einiges im Umfeld von Arch Linux getan, zuerst Änderungen an den initscripts, Änderungen am Blacklisting von Kernelmodulen und unter anderem auch das Wegfallen der net-tools aus der base-Gruppe. Wer also momentan eine neue Arch Linux-Installation durchführt, die aktuellsten Pakete direkt von einem Mirror installiert und anschließend versucht mit den bekannten Tools ifconfig oder route das Netzwerk einzurichten wird sich über die Fehlermeldung bash: ifconfig: Kommando nicht gefunden. wundern.

Leider hat man die Entscheidung etwas anscheinend voreilig getroffen, die Wiki-Einträge über die Netzwerkkonfiguration verweisen alle noch auf die veralteten Tools und einige Programme wie dhcpcd oder der X-Server bemängeln das Fehlen der hostname-Binary. Deshalb möchte ich diesen kurzen Artikel zum Anlass nehmen, einige der wichtigsten ifconfig und route-Befehl mit dem nun zum Standard erklärten Tool ip aus dem Paket iproute2 zeigen.
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E-mails mit Anhang per Kommandozeile verschicken

Geposted in Linux, Planet, Programmieren am Montag, der 30. Mai 2011 um 22:21 von schneida – 2 Kommentare

Eigentlich wollte ich gerade einen kurzen Blogpost über Googles Updatepolitik bei Android schreiben, zwischenzeitlich bin ich jedoch über ein anderes Problem gestolpert: E-Mails mit einem Anhang mittels der Kommandozeile verschicken. Zugegeben nicht ganz alltäglich, in meinem Fall nützlich um mittels eines Cronjobs samt Bashscript PDFs aus dem Internet zu laden und regelmäßig auszudrucken (mein Drucker hat eine eigene E-Mail-Adresse). Ein Script im Internet zu finden war nicht sonderlich schwer, viel problematischer war es jedoch, es zum Laufen zu bringen. Eine ganze halbe Stunde durchsuchte ich das Internet nach Hinweisen zu folgender Fehlermeldung:

Kann Verzeichniseintrag für Datei name@email.com nicht lesen: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
name@email.com: Kann Datei nicht anhängen.

Leider wurde ich bis auf ein paar Lokalisierungsdaten allerdings nicht fündig. Es dauerte wie gesagt ganze 30 Minuten, bis ich die dazu passende englische Fehlermeldung fand (“Can’t stat %s: %s”) und damit auch die Lösung des Problems. Um eine E-Mail über die Kommandozeile samt Anhang zu verschicken benötigt man (zumindest unter Arch Linux) folgenden Befehl:

echo "Text der E-mail Nachricht" | mutt -a /tmp/dokument.pdf -s "Betreff" -- name@email.com

Wichtig dabei sind die “–”, in alle von mir gefundenen Beispiele fehlen diese zwei Bindestriche, was zu obiger Fehlermeldung führt.

Netzwerkbrücken unter Arch Linux

Geposted in Linux, Tutorial am Sonntag, der 1. Mai 2011 um 22:45 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

Eine Netzwerkbrücke (engl. Bridge) ermöglicht es einem, zwei Netzwerke transparent auf der Schicht 2 des OSI-Modells zu verbinden. Der Unterschied zwischen einem Router liegt darin, dass die beiden physikalisch getrennten Netzwerke im gleichen Subnetz liegen, also alle Broadcasts und dergleichen ebenfalls übertragen werden. Bei mir findet ein Bridge eine praktische Anwendung als WLAN/LAN Bridge. Der Grund ist einfach: Mein ADSL-Modem sitz im Erdgeschoss während ein Großteil meiner Computer (aber nicht alle) im Keller stehen. Ein Kabel zwischen Keller und Erdgeschoss ist leider nicht möglich, daher bridge ich die Internetverbindung mittels WLAN (zum Einsatz kommen dabei 2 DD-WRT Router, wobei einer als Router und Accesspoint und der zweite (im Gegensatz zu seinem Namen) ausschließlich als WLAN/LAN Bridge fungiert). In diesem Tutorial möchte ich erklären, wie man eine Netzwerkbrücke unter Arch Linux erstellt.
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