Morgen soll es soweit sein, GNOME 3 kommt! Sollten wir nicht alle in Begeisterung ausbrechen und Freudenschreie rufen? Sieht man sich verschiedenste Tests (etwa auf Golem oder im Standard) an, so bescheinigen vielen dem neuen Desktop ein relativ gutes neues Bedienkonzept. Die neue zentrale Komponente, die GNOME Shell, führt ein gänzlich neues Bedienkonzept ein und kümmert sicht fortan um das Starten der Programme, die Verwaltung von Tasks und den Umgang mit Dokumenten.
Für mich stand Gnome in den letzten Jahren immer für eine stetige Weiterentwicklung ohne große Revolutionen. Genau dieses Image möchte man scheinbar mit dem Release des neuen Gnome Desktops ablegen. Das neue Bedienkonzept kommt wahrlich einer Revolution gleich. Mein alter Geschichte Lehrer pflegte immer zu sagen: “Revolutionen sind historische Prozesse”. Wenn man etwas revolutioniert, dann besteht immer das Risiko, dass etwas schiefgeht. Genau das ist meiner Meinung nach bei der Gnome Entwicklung passiert. Behauptungen aufstellen ist einfach, darum möchte ich hier ein paar Eckpfeiler nennen, warum GNOME 3 für mich (zumindest in der Version wie es morgen veröffentlich werden soll), gestorben ist.
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