Hardware

Was man mit einem Raspberry noch alles tun kann…

Geposted in Hardware, Linux, Planet am 12. August 2012 um 14:17 von schneida – 4 Kommentare

Was der Raspberry PI ist weiß vermutlich jeder der dieses Blog lest. Was man damit tun kann – Webserver, NAS, Mediencenter,… – wahrscheinlich auch, was man aber noch alles damit tun kann, zeigen zwei neue Artikel auf der Raspberry Website. So findet man etwa auf der Website learn.adafruit.com eine tolle Anleitung wie man mithilfe des Raspberrys und ein paar günstiger weiterer Komponenten imposante Fotografien mithilfe von Light Painting erstellen kann.

LightPainting mithilfe des Raspberry PIs

Das GertBoard zum Schutz vor Kurzschlüssen

Ein tolles Video auf der Website HomoFaciens zeigt wie sich die GPIOs – General Purpose Input Output – des Raspberrys für allerhand spannender und technisch interessanten Aufgabe verwenden lassen (am besten gleich zu 5:30 gehen, der Anfang ist eher eine allgemeine Einleitung zum Raspberry).

Mithilfe des nun zum Kauf erhältlichen GertBoards kann man so sicher, einfach und vor allem auch günstig einen Einstieg in die Welt der Hardwareprogrammierung finden. Für mich auf alle Fälle inspirierenden und falls ich genug Zeit finde, möchte ich auf alle Fälle ein paar Experimente mit dem Raspberry durchführen!

Durchgedrehter Laptop-Akku…

Geposted in Hardware, Tipps am 10. März 2012 um 21:21 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

Ich habe soeben die interessanteste Lösung eines Computerproblems überhaupt gefunden. Die Problemschreibung: Ein altes Acer Aspire 1690 Notebook reagiert kurz nach dem Starten weder auf die interne Tastatur noch auf Touchpad Eingaben, funktioniert aber einwandfrei mit einer externen Tastatur. Auch ein langer Druck auf den Einschaltknopf (mehr als 15 Sekunden) funktionieren nicht mehr, aber mithilfe externer Eingabegeräte lässt sich der Computer ohne Probleme steuern. Ein Blick in den Taskmanager zeigt, dass der Windows SYSTEM Prozess nahezu 100% der gesamten CPU-Zeit beansprucht. Der Process Explorer offenbart, dass Deferred Procedure Calls nahezu alle Systemresourcen aufbrauchen. Laut Wikipedia sind sie dafür zuständig, dass weniger wichtige Interrupts von Treibern verzögert werden können um wichtigere Aufgaben möglichst schnell bearbeiten zu können. Einige Google-Suchen später ist das Problem gelöst: Scheinbar gibt es einen Hardware-Bug mit einigen älteren Acer Notebooks, der im Zusammenhang mit kaputten Batterien dazu führt, dass die Kommunikation zwischen Notebook und Akku aus den Fugen gerät. Zieht man den Akku im laufenden System aus dem Schacht, geht die Systemauslastung sofort auf ein normales Niveau zurück und alle Probleme sind behoben. Ich konnte es nicht glauben, aber es funktioniert tadellos. Dieser Bug bekommt von mir den Tag: WTF!

Raspberry Pi – Bestellungen ab morgen!?

Geposted in Hardware, Linux, Planet am 28. Februar 2012 um 22:02 von schneida – 6 Kommentare

Gerade eben hab ich auf der Raspbery Pi Website gelesen, dass morgen etwas großartiges passieren wird:

The Raspberry Pi Foundation will be making a big (and very positive) announcement that just might interest you at 0600h GMT on Wednesday 29 February 2012.

Wenn sie ihr Versprechen einhalten wollen und mit den Vorbestellungen im Februar beginnen wollen, bleiben auch nicht mehr viele Möglichkeiten für den Start übrig. Da ich morgen Dienstbeginn um 6:15 habe, werde ich auf alle Fälle versuchen einen der 10.000 ersten Raspberry Pi zu ergattern. Hoffentlich wird der Ansturm nicht all zu groß sein, immerhin scheinen bereits heute die Datenbankserver an ihre Grenzen zu stoßen, da immer wieder Verbindungsfehler auftreten. mehr lesen »

Ubuntu auf Android – was heute schon geht!

Geposted in Android, Hardware, IMHO, Linux, Planet am 24. Februar 2012 um 13:34 von schneida – 3 Kommentare

Die Ankündigung Ubuntu auf Android-Geräte zu bringen hat in den letzten Tagen für Furore gesorgt. Die Idee dahinter: Nachdem Andocken des Smartphones an einen Monitor, Maus und Tastatur startet Ubuntu samt Unity parallel zum bereits bestehenden Android. Unter Ubuntu hat man so Zugriff auf alle Desktop-Applikationen wie Libreoffice, Gimp sowie allen anderen Programmen in den Ubuntu Repositorien. Zusätzlich kann man auch Android Programme auf dem großen Monitor mit Maus und Tastatur bedienen und Daten wie Logins und Dokumente sollten in beiden Systemen bereitstehen. Wer sich einmal einen Appetit auf Ubuntu für Android holen möchte, sollte sich dieses inoffizielle Video eines Entwicklers ansehen. Bis es erste Geräte mit Ubuntu geben wird, wird sicherlich noch einige Zeit verstreichen. Wer will, kann ein ähnliches System aber heute schon haben, denn von der technischen Sicht ist das ganze eigentlich gar nicht einmal so schwierig, da einige der Schlüsseltechnologien bereits in den aktuellen High End Smartphones integriert sind.
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Benachrichtungsled mit Hackfaktor

Geposted in Android, Hardware, Kurztest, Tipps am 17. Januar 2012 um 22:21 von schneida – 5 Kommentare

Das Galaxy S2 ist das beste Smartphone, dass ich je in den Händen gehalten habe und doch fehlt ihm eine nette kleine, eigentlich nur wenige Cents kostende und recht informative Status LED. Vibration ist nett in der Hosentasche, Klingelton ist nett, wenn man in der Nähe ist, aber all zu oft sieht man die SMS oder das E-mail erst viel zu spät, weil man ja kurz nicht da war und seinen treuen Begleiter nur für wenige Augenblicke alleine gelassen hat. Zum Glück gibt es Abhilfe!
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Super Talent Express Duo USB 3.0: Linux vs Windows

Geposted in Hardware, Kurztest am 26. April 2011 um 12:58 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt

Nach Verlust meines letzten USB-Sticks habe ich mir vor ein paar Wochen einen neuen Super Talent Express Duo 32 GB USB 3.0 für gerade einmal 62 € gekauft. Verglichen mit meinem ersten USB-Stick, einem Sony USB 2.0 Stick mit satten 128 MB für rund 100 € sind die heutigen Sticks sowohl von der Geschwindigkeit als auch vom Speichervolumen eine wahre Revolution.

Da dieser USB-Stick mein erstes USB 3.0 fähiges Client Gerät darstellt, bin ich auch speziell an den Benchmarks mit der neuen Schnittstelle interessiert. In diesem Test habe ich den Stick sowohl mit Windows als auch unter Linux jeweils an der USB 2 als auch an der USB 3 Schnittstelle getestet. Dabei lag das Augenmerk einzig und allein auf der Raw Speed, also der Geschwindigkeit, die das absolute Maximum des Massenspeichergerätes bildet. Zum Testen der Raw Speed wird einfach an einer beliebigen Stelle (die Lese-/Schreibgeschwindigkeit ist bei Flashspeichern überall gleich hoch) die Lese-/Schreibrate gemessen. Eventuelle Verluste durch Dateisysteme kommen dadurch nicht zu tragen, was allerdings bedeutet, dass man diese Rate wohl nur bei sehr großen Dateien erreichen wird.
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