Geposted in Linux, Planet am 25. März 2012 um 13:25 von schneida – 6 Kommentare
Nach mehr als einem Jahr Entwicklungszeit wurde XBMC 11.0 aka Eden dieses Wochenende veröffentlicht. Die neue Version bringt erstmals eine Unterstützung für iOS-Geräte wie dem Apple TV, iPad oder auch dem iPhone, aber auch Neuerungen für Linux und Windows Nutzer machen diese Version zum wahrscheinlich besten freien Mediencenter überhaupt. So wird nun die Wiedergabe von unverschlüsselten BluRay-Images unterstützt und die hardwarbeschleunigte Decodierung mittels VAAPI ermöglicht die Anzeige hochauflösender Videoinhalte auf einer Vielzahl von Plattformen. Die neue Version des Standard-Themes Confluence bietet zusätzliche Funktionen und ein aufgeräumteres und vor allem weniger klickintensives Interface.
Neu ist auch, dass die Live-Version – XBMCbuntu – nun mit einem vollständigen LXDE-Desktop samt Browser ausgeliefert wird. So kann man neben XBMC auch herkömmliche Anwendungen installieren und nebenbei verwenden.
Informationen zum Download und zur Installation findet man auf der XBMC-Projektseite. Wer Interesse an einem kurzen Test des Release Candidates hat, kann sich meinen Artikel dazu durchlesen.
Geposted in Hardware, Tipps am 10. März 2012 um 21:21 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt
Ich habe soeben die interessanteste Lösung eines Computerproblems überhaupt gefunden. Die Problemschreibung: Ein altes Acer Aspire 1690 Notebook reagiert kurz nach dem Starten weder auf die interne Tastatur noch auf Touchpad Eingaben, funktioniert aber einwandfrei mit einer externen Tastatur. Auch ein langer Druck auf den Einschaltknopf (mehr als 15 Sekunden) funktionieren nicht mehr, aber mithilfe externer Eingabegeräte lässt sich der Computer ohne Probleme steuern. Ein Blick in den Taskmanager zeigt, dass der Windows SYSTEM Prozess nahezu 100% der gesamten CPU-Zeit beansprucht. Der Process Explorer offenbart, dass Deferred Procedure Calls nahezu alle Systemresourcen aufbrauchen. Laut Wikipedia sind sie dafür zuständig, dass weniger wichtige Interrupts von Treibern verzögert werden können um wichtigere Aufgaben möglichst schnell bearbeiten zu können. Einige Google-Suchen später ist das Problem gelöst: Scheinbar gibt es einen Hardware-Bug mit einigen älteren Acer Notebooks, der im Zusammenhang mit kaputten Batterien dazu führt, dass die Kommunikation zwischen Notebook und Akku aus den Fugen gerät. Zieht man den Akku im laufenden System aus dem Schacht, geht die Systemauslastung sofort auf ein normales Niveau zurück und alle Probleme sind behoben. Ich konnte es nicht glauben, aber es funktioniert tadellos. Dieser Bug bekommt von mir den Tag: WTF!
Geposted in IMHO am 7. März 2012 um 15:27 von schneida – 2 Kommentare
Google hat angekündigt seine Suche in Zukunft komplett auf SSL-Verschlüsselung umstellen zu wollen. Bisher wurden nur die englische Suchseite google.com verschlüsselt und auch nur dann, wenn ein Nutzer angemeldet war. Google beginnt nun aber mit der Umstellung der internationalen Domains und will in Zukunft für alle Benutzer eine verschlüsselte Google-Startseite. Grundsätzlich ist diese Entscheidung natürlich zu begrüßen, alle Websitenbetreiber die nicht Google Analytics verwenden sondern zum Beispiel das Open Source Tool Piwik wird dadurch aber die Möglichkeit genommen SEO basierend auf gesuchten Schlüsselwörter zu betreiben, wie Google auch genauer beschreibt:
Under most circumstances, when you use https://www.google.com your search terms are encrypted and are excluded from the referrer headers that are part of the request sent to the result site you visit. The landing site will still receive information that you are coming from Google, but not the query that was issued — namely, the host is still part of the referrer being passed.
Die aufgerufene Seite erfährt also auch in Zukunft woher die Besucher kommen, der Suchbegriff ist aber nicht mehr im Referrer-Teil des Headers zu finden. Dagegen können auch die Entwickler von Piwik nichts tun wie sie bereits in der Hilfe beschreiben. Wer Piwik benutzt wird das wahrscheinlich bereits selbst gemerkt haben. Mehr und mehr Besucher die von Google kommen sind mit dem Stichwort “Suchbegriff nicht definiert” getagged. Ich möchte Google nicht vorwerfen, dass sie damit Google Analytics fördern wollen – dazu hat eine verschlüsselte Suche zu viele Vorteile – aber Schade ist das ganze doch…
Geposted in Kurztest, Planet am um 13:24 von schneida – 3 Kommentare
Das populäre Open Source Mediencenter XBMC nähert sich langsam aber sicher einem neuen Major Release an. Seit ein paar Tagen steht der Release Candidate 2 zum Download auf der Projektseite bereit. Die neue Version bringt vor allem Verbesserungen in der Architektur mit sich, aber auch ein Port für iOS, neue Funktionen wie die Wiedergabe ungeschützter BluRays und ein neues Standard-Design sind mit an Board. Da ich ein großer Fan von XBMC bin habe ich die neue Version bereits jetzt einmal angetestet. mehr lesen »
Geposted in Hardware, Linux, Planet am 28. Februar 2012 um 22:02 von schneida – 6 Kommentare
Gerade eben hab ich auf der Raspbery Pi Website gelesen, dass morgen etwas großartiges passieren wird:
The Raspberry Pi Foundation will be making a big (and very positive) announcement that just might interest you at 0600h GMT on Wednesday 29 February 2012.
Wenn sie ihr Versprechen einhalten wollen und mit den Vorbestellungen im Februar beginnen wollen, bleiben auch nicht mehr viele Möglichkeiten für den Start übrig. Da ich morgen Dienstbeginn um 6:15 habe, werde ich auf alle Fälle versuchen einen der 10.000 ersten Raspberry Pi zu ergattern. Hoffentlich wird der Ansturm nicht all zu groß sein, immerhin scheinen bereits heute die Datenbankserver an ihre Grenzen zu stoßen, da immer wieder Verbindungsfehler auftreten. mehr lesen »
Geposted in Linux, Planet, Tipps am 25. Februar 2012 um 11:14 von schneida – 6 Kommentare
Eltern wissen es bereits und ein tüchtiger Linux Administrator kennt es ebenfalls: Grenzen setzen! Meist ist es zwar gewünscht Prozesse so schnell wie möglich wieder abzuschließen, manchmal möchte man aber doch etwas auf die Bremse treten und den einen oder anderen Prozess künstlich langsamer machen etwa, um nebenbei noch ungestört arbeiten zu können. Zum Glück gibt es unter Linux einige raffinierte Tools um genau das zu erledigen! mehr lesen »
Geposted in Android, Hardware, IMHO, Linux, Planet am 24. Februar 2012 um 13:34 von schneida – 3 Kommentare
Die Ankündigung Ubuntu auf Android-Geräte zu bringen hat in den letzten Tagen für Furore gesorgt. Die Idee dahinter: Nachdem Andocken des Smartphones an einen Monitor, Maus und Tastatur startet Ubuntu samt Unity parallel zum bereits bestehenden Android. Unter Ubuntu hat man so Zugriff auf alle Desktop-Applikationen wie Libreoffice, Gimp sowie allen anderen Programmen in den Ubuntu Repositorien. Zusätzlich kann man auch Android Programme auf dem großen Monitor mit Maus und Tastatur bedienen und Daten wie Logins und Dokumente sollten in beiden Systemen bereitstehen. Wer sich einmal einen Appetit auf Ubuntu für Android holen möchte, sollte sich dieses inoffizielle Video eines Entwicklers ansehen. Bis es erste Geräte mit Ubuntu geben wird, wird sicherlich noch einige Zeit verstreichen. Wer will, kann ein ähnliches System aber heute schon haben, denn von der technischen Sicht ist das ganze eigentlich gar nicht einmal so schwierig, da einige der Schlüsseltechnologien bereits in den aktuellen High End Smartphones integriert sind.
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Geposted in Kurztest, Tipps am 17. Februar 2012 um 19:37 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt
Wer schon immer einmal seinen eigenen Speedtest hosten wollte kann das nun mit dem Mini-Speedtest von speedtest.net machen. Das einzige was man benötigt ist ein Webserver der PHP, ASP.NET oder ASP unterstützt. Nach dem Download des Mini-Speedtest-Servers muss dieser nur noch entpackt werden und der Webserver so konfiguriert werden, dass er auf die richtige index-Datei verweist. Dann kann es schon losgehen mit dem Testen. Wozu das ganze gut sein soll? Ehrlich gesagt, keine Ahnung, lustig ist es auf alle Fälle um mal zu sehen ob sein Server tatsächlich schneller als seine eigene Anbindung ist. Eventuell könnte man es noch zum Testen von LANs hernehmen, dazu gibt es aber bereits handlichere Alternativen wie zum Beispiel iperf. Wer den Mini-Speedtest einmal in Aktion sehen möchte, kann gern meine Testseite unter speedtest.tridex.net ausprobieren
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Geposted in Kurztest, Linux, Planet am 13. Februar 2012 um 20:35 von schneida – 3 Kommentare
Nun ist es doch aber bald wieder genug mit den verschiedenen Abwandlungen von GNOME 3! Da wollten die Entwickler doch eigentlich die bewährte Stabilität von GNOME 2 weiterführen und was passiert, die Einen würden am liebsten ewig bei GNOME 2 bleiben (mich eingeschlossen), die Anderen suchen sich Alternativen (mich ebenfalls eingeschlossen), manch anderen Personen gefällt GNOME 3 tatsächlich oder können sich zumindest langsam damit anfreunden und dann…? Dann gibt es noch ein paar Mint-Entwickler, die glauben, dass GNOME 3 eigentlich super ist, nur die Art und Weise wie man mit dem System interagiert nicht ganz so gut geglückt ist und versuchen eben genau diesen Teil – die GNOME-Shell – entweder anzupassen (MGSE – Mint Gnome Shell Extension) oder ganz zu ersetzen womit wir auch beim Thema dieses Artikels wären: Cinnamon.
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Geposted in Planet, Tipps am 12. Februar 2012 um 18:06 von schneida – Sei der erste, der ein Kommentar schreibt
Um einzelne Seiten oder ganze Verzeichnisse vor den neugierigen Augen anderer zu verbergen, bietet es sich manchmal an, auf eine einfache HTTP-Authentifizierung zuzugreifen. Diese lässt sich relativ leicht und vor allem sehr schnell realisieren, bietet aber auch dementsprechend wenig Komfort und eignet sich somit weniger für öffentliche Logins, sondern eher um ein nicht öffentliches Downloadverzeichnis oder die Statistiken von Webalizer, Munin und co zu schützen. Standardmäßig läuft der Login aber über eine unsichere HTTP-Verbindung und lässt sich somit extrem leicht mit Programmen wie Wireshark auslesen. Wer bereits ein SSL-Zertifikat hat, der wünscht sich eventuell, die Authentifizierung über HTTPS zu erzwingen.
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